Kurzer historischer Abriss

Von Beginn an bis zum heutigen Tage spielt das damalige "Technikum", später "Ingenieurschule Mittweida", "Ingenieurhochschule Mittweida" und jetzt "Hochschule Mittweida, University of Applied Sciences", mit seinen Mitarbeitern und Studenten eine herausragende und vorwärtstreibende Rolle bei der Verbreitung und dem Umgang mit der Elektrotechnik und der darauf aufbauenden Funktechnik.

 

 

  • 1884: lehrte das Technikum Telegraphie
  • 1892: wurde drahtlose Telegraphie und Hochfrequenztechnik gelehrt

Am Technikum Mittweida wurde im Jahr 1917 ein Studienfach " Fernmeldetechnik und Funkentelegraphie " eingeführt. Im Deutschen Reich gab es hier  eine "Versuchssendegenehmigung". Dabei wurden folgende Rufzeichen benutzt:

  • 1924: K4
  • 1925: K-K4 (K für Deutschland davor) (mehr Infos)
  • 1926: K4AET
  • 1927: EK4AET (E für Europa davor)
  • 1929: D4AET (D für Deutschland)  ab 01.01.1929 (mehr Infos)
  • 1935: D2DA Ausgabe neuer Versuchssendelizenzen für Institute und Schulen (mehr Infos)
 

Club Stempel

 
  • 1924: Gründung des "Funkverein Mittweida und Umgebung e.V."
 

1. Vorsitzender: Dr. phil. Willi Luthe, Technikum. fast gleichzeitige Gründung des "Radioclubs Mittweida e.V." (Verein der Studenten) dessen Auflösung erfolgte ein halbes Jahr später. Hans Teuchert war Mitbegründer und ab 1929 Vorsitzender des Vereins, später Ortsgruppenführer des DASD.

 
  • 1927: Ausbildung Radiotechnik am Technikum Mittweida
  • 1932 neuer Kurzwellensender am Technikum
 

 
  • 1933: Bereits 70 Mitglieder im "Verein der Funkfreunde zu Mittweida e.V."
  • 1934: Laboratoriumsübungen der Hochfrequenz und Radiotechnik am Amateurfunk-Kurzwellensender D4AET
  • 1937: Ähnliche Übungen am Amateurfunksender D2DA
 

 
  • 1952: Fortführung der Arbeit im Rahmen der "Gesellschaft für Sport und Technik" (GST), Sektion Nachrichtensport an der Ingenieurschule Mittweida
  • 1954: Amateurfunk-Klubstation an der Ingenieurschule Mittweida
  • 1955: Aufnahme des Funkbetriebes unter dem Rufzeichen DM3KEN, später DM3EN
  • 1980: Erteilung des Rufzeichens Y32ZN
 

 

  • 1992: Rufzeichen DKØMIT
  • 1993: Die Klubstation der Hochschule arbeitete mehrere Jahre mit der Fachgruppe "Kommunikationstechnik" des Fachbereiches M&E zusammen. Ein Teil der Antennentechnik wurde mit dem Praktikum "Funktechnik" gemeinsam genutzt.
  • 2005: Einsatz von AFU-Technik zur Lösung von Telemetrie-Aufgaben in der Geo-Informatik Ausbildung.
  • 2008: Einrichtung des D-STAR Repeaters DMØMW.


Leiter der Klubstation ab 1954

 Zeit 

 Name 

 Call jetzt 

 1954-55 

 Tautz, Arthur 

 † 1997 

 1955-58 

 Hille, Gregor 

 ---

 1958-60 

 John, Wolfgang 

 --- 

 1960 

 Niclaus, Burkhard 

 --- 

 1960-63 

 Krohn, Gerhard 

 DL1KUR 

 1963-65 

 Günther, Peter 

 DL2AWA 

 1965-67 

 Ottilige, Manfred 

 --- 

 1967-68 

 Brauer, Günter 

 --- 

 1968-70 

 von der Fecht, Peter 

 DL7UXI 

 1970-72 

 Bonatz, Norbert 

 DL2HWB 

 1972-75 

 Marschner, Klaus 

  2011 

 1975-91 

 Haferkorn, Peter 

  2014

 1984/85

 Vertretung 

 Bittner, Joachim 

 DL3JBM 

 1991- 

 Beierlein, Thomas 

 DL1JBE