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Walter Bruch

Die Konkurrenz

NTSC

Der Grundstein für das Farbfernsehen wurde Ende 1953 in Amerika gelegt. Mit der Einführung des NTSC-Systems (National Television System Comitee) war es den Zuschauern erstmals möglich, ein farbiges Bild mit einem geeigneten Empfangsgerät anzusehen.

Bei dem NTSC-System kommt es auf dem Übertragungsweg jedoch zu Farbverfälschungen. Grund dafür ist eine Phasenverschiebung mit konstanter Größe (30°). Die Farben beim Empfänger sind dadurch nie identisch mit den Farben beim Sender (siehe Abbildung). Am Empfänger ist deshalb zusätzlich ein Farbstellknopf zum Verändern des Farbtones erforderlich. Der Empfänger dreht daran so lange, bis er den Eindruck der richtigen Farbwiedergabe hat. Aufgrund der Farbfehler wurde NTSC damals auch scherzhaft als "Never The Same Color" (Niemals dieselbe Farbe) bezeichnet.

SECAM

Bei den Bemühungen um eine Verbesserung des NTSC-Systems entstand im Jahre 1956 in Frankreich ein weiteres Farbfernsehsystem - das SECAM-System (Sequentiel Couleur Avec Memoire).

Im Unterschied zu PAL und NTSC werden die Farbinformationssignale nicht gleichzeitig (simultan), sondern zeitlich nacheinander jeweils für die Dauer einer Zeile übertragen. Die Farbinformation wird also sequentiell übertragen. Die Empfangsseite benötigt jedoch ein Simultansignal, d.h. beide Signale müssen gleichzeitig ankommen. Dazu ist ein Speicher notwendig, der das erste Signal während der Übertragungszeit des zweiten Signals speichert.