Eis aus flüssiger Luft

Während der Nacht der Wissenschaften im Rahmen des Campus Festivals zeigte auch die Fachgruppe Chemie-Werkstoffe der Fakultät Maschinenbau einige Experimente. Sie stellten unter anderem Eis aus flüssiger Luft her.
 

Im Haus 5 der Hochschule Mittweida präsentierte sich unter anderem die Fakultät Maschinenbau. Die Besucher wurden vor allem durch ein besonderes Experiment angezogen: Die Mitarbeiter versprachen, Eis aus flüssiger Luft herzustellen. “Das ist allerdings weniger spektakulär als es klingt”, verriet Dipl.-Ing. Marcus Vieweg. Zunächst wurden einige Früchte mit Sahne und Zucker vermengt. Anschließend wurde unter stetigem Rühren flüssiger Stickstoff hinzugefügt, der die Masse erstarren ließ. Vor allem die kleinen Gäste waren beeindruckt, als die knapp 200 Grad Celsius kalte Flüssigkeit verdunstete.

Des Weiteren führten der Laboringenieur und seine Kollegen eine Zitronenbatterie vor. Mit vier handelsüblichen Zitronen, die auf Kupfer- und Zinkstäbe gesteckt wurden, brachten sie eine Uhr zum Laufen. Vieweg erklärte, dass dabei der Zitronensaft als Elektrolyt funktioniert. Mit einer Zitrone kann etwa ein Volt erzeugt werden, aber nur sehr wenige Ampere. Für die Kinder waren außerdem die fluoreszierenden Flüssigkeiten interessant, die durch den Einsatz von Schwarzlicht zu leuchten begannen.

Besonderer Schnappschuss

All diejenigen, die von diesem Abend einen Schnappschuss haben wollten, konnte sich mit der Wärmebildkamera fotografieren lassen. Als kleines Andenken wurde das Foto auf Wunsch anschließend ausgedruckt. Mit nach Hause nehmen konnte man auch die Runge-Bilder. Das waren kleine Kunstwerke, die durch die Anwendung von Metalsalzlösungen entstanden.

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