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 8. Mai 2017

Strom einfach zu erklären ist gar nicht so einfach

Das ganze Team des ifem hat daran mitgearbeitet die Kinderuni mit dem Thema "Woher kommt der Strom aus der Steckdose" zu einem Erfolg zu machen. Diese fand während der Jubiläumsfeierlichkeiten der Hochschule Mittweida statt.

Wir haben gebaut, gebastelt, beschafft und geschraubt, um eine Vielzahl an Modellen zeigen zu können, die das Versändnis für elektrische Energie und deren Erzeugung verbessern können. Von diesen vielen Ideen konnten unser Elektrotechniker Professor Ralf Hartig und Biotechnologe Professor Röbbe Wünschiers jedoch nur eine kleine Auswahl vorführen, denn eine Stunde ist nicht lang. "Strom in dieser kurzen Zeit möglichst kindgerecht und einfach zu erklären ist gar nicht so einfach" meinte Prof. Hartig vor der Show, der das Programm viele Male kürzen musste, um die Zeitvorgabe einhalten zu können. "Es war schwer sich zwischen den vielen tollen Modellen zu entscheiden."

Unser Ziel war es die "Zauberei" hinter der Steckdose zu erklären, doch die einmalige Location im Spiegelzelt hat die Veranstaltung fast schon wieder zu etwas Magischem gemacht. Das Festzelt schaffte eine ganz besondere Atmosphäre, die es uns leicht machte aus der Kinderuni eine Unterhaltungsshow werden zu lassen.

Eindrücke von der Kinderuni

 

Aufbau

 

Offene Labore

 

Aber nicht nur die Kinderuni, auch die offenen Labore haben uns auf Trab gehalten, denn es war viel los am Wochenende. Die Zählerprüfstrecke war öffentlich zugänglich, wo sich jeder die neueste Generation digitaler Stromzähler zeigen lassen und sich bei unseren Mitarbeitern informieren konnte. Zudem führten wir Anwendungsfälle dieser Zähler vor. Das besondere an unseren Zählern: sie sprechen mit uns. Die aus dem Stromzähler ausgelesenen Daten stellen wir übersichtlich in einer App dar und unterstützen ihn durch eine Sprachsteuerung.

Mehr Informationen über die Kinderuni vom 7. Mai finden Sie hier.


1. April 2017

Neuer Transferassistent unterstützt ifem

 

Seit dem 1. April 2017 können sich die Mitarbeiter des ifem über eine weitere Unterstützung freuen. Thomas Kirste übernimmt einen neuen Aufgabenbereich bei uns, als „Transferassistent Ressourceneffizienz und nachhaltige Prozessoptimierung“. Diese Stelle wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfons und aus Mitteln der Hochschule finanziert.

Herr Kirste wird sich demnach in den kommenden drei Jahren darum kümmern, dass wir unsere Forschungsleistungen und innovativen Ideen mittels Wissens- und Technologietransfer von der Hochschule in die Wirtschaft noch besser übertragen können.

Wir begrüßen diese Kompetenzverstärkung an unserem Institut und freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

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13. März 2017

Dem ifem über die Schulter geschaut

Beim Treffen der Anwendergemeinschaft der MITNETZ STROM stand dieses Mal die Forschung des ifem zum digitalen Zählerwesen im Mittelpunkt.

Im Forschungsfeld zu modernen Messeinrichtungen haben wir uns im Laufe der letzten Jahre ein beträchtliches Know-how angeeignet. Neben dem Qualitätsmanagement im Zählerwesen und der dazugehörigen Zählerprüfung, forschen wir auch auf dem Gebiet der Anwendbarkeit der neuen Technologie im Privatkundensektor. Als Forschungsinstitut haben wir ein begründetes Interesse daran unsere Forschungsmethoden, -fortschritte und –ergebnisse zu veröffentlichen und zugänglich zu machen, um unsere Erfahrungen mit der Fachwelt auszutauschen. Zu diesem Zweck besuchte uns am 8. März 2017 die Anwendergemeinschaft der MITNETZ STROM.

Anwendergemeinschaft 2017 Anwendergemeinschaft 2017
Anwendergemeinschaft 2017 Anwendergemeinschaft 2017
Anwendergemeinschaft 2017
Anwendergemeinschaft 2017 Anwendergemeinschaft 2017

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15. Februar 2017

Unsere Forschung belegt: Oberschwingungen belasten moderne Stromzähler weit mehr als bisher gedacht

Es werden nicht nur immer mehr elektrische Geräte in Haushalt und Industrie eingesetzt, die unbeabsichtigt Oberschwingungen in das Stromnetz transportieren, sie haben auch einen unerwarteten negativen Einfluss auf einige moderne digitale Messeinrichtungen neuester Generation.

Pierre Jaques am ifem Stand zur EGM Fachtagung "Energie Umwelt Nachhaltigkeit". Er stellt seine Forschung anhand seines Oberschwingungsmodells vor.Schnell ist die Empfehlung ausgesprochen im Zuge der Verbesserung der Energieeffizienz Leuchtstoffröhren in einer Werkhalle durch LEDs auszutauschen. Doch hier ist Vorsicht geboten, denn manche auf dem Markt erhältlichen LED Leuchtmittel verursachen so große Oberschwingungen, dass sie den eigenen Stromzähler beeinflussen und das Stromnetz belasten können. Das ist nur ein Beispiel von den Erkenntnissen, die Pierre Jaques, Forschungsmitarbeiter vom Institut für Energiemanagement an der Hochschule Mittweida (ifem), während einer Untersuchung zur Netzqualität für den Netzbetreiber MITNETZ Strom gewonnen hat. Während der Anfertigung seiner Messreihe bemerkte er, dass es bei einigen modernen digitalen Messeinrichtungen bei einer Belastung mit Oberschwingungen zu Messabweichungen oder sogar zum totalen Versagen der Zählerelektronik kommen kann. Zudem können Oberschwingungen aber auch zur mechanischen Überlastung von Kabeln und anderen elektrischen Betriebsmitteln und damit zu übermäßigem Verschleiß führen. Bisher wurde diesem Phänomen nur wenig Beachtung geschenkt.

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8. November 2016

ForumNetzpartner 2016

Zum 11. ForumNetzpartner sind tolle Fotos entstanden, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen.

Diese Veranstaltung wird von MITNETZ STROM und MITNETZ GAS veranstaltet und organisiert und richtet sich vorrangig an Stadtwerke und Netzbetreiber. Diesjähriges Thema war "Energie-Digital - Innovation & Perspektive".

Mario Gehre vom ifem stellte das Forschungsprojekt Qualitätsmanagement im Zählerwesen vor. Nach Aussagen von Dirk Heitmann und Rosemarie Patenge von MITNETZ STROM haben wir durch unseren "Einsatz und [unser] Engagement maßgeblich zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen."

Für die MITNETZ Gruppe ist das ForumNetzpartner eine wichtige Plattform, um sich auszutauschen, neue Ideen zu entwickeln und das persönliche Netzwerk zu pflegen.

 
 
   
 

 3. November 2016

Handreichung für die Einführung eines Energiemanagementsystems in KMU

Gemeinsam mit der Sächsischen Energieagenur GmbH (SAENA) hat das Institut für Energiemanagement eine Hilfestellung zur Einführung eines Energiemanagementsystems in KMU erstellt.

Handreichung EnergiemanagementsystemEnergiemanagement in Unternehmen hilft maßgeblich dabei langfristig Kosten zu senken. Die Energienutzung durch ein Energiemanagemntsystem zu verbessern, ist mittwerweile häufig essenziell, um wettbewerbsfähig produzieren zu können. Das ist den meisten Unternenehmen klar. Doch wie können die Herausforderungen einer Umstellung zu einem Energiemanagemntsystem im laufenden Betrieb gemeistert werden?

Um diese Frage zu beantworten haben wir gemeinsam mit der SAENA eine Handreichung erarbeitet, in der wir Schritt für Schritt mit praxisnahen Beispielen erklären wie die technischen und organisatorischen Änderungen bestmöglich in die eigenen Betriebsstrukturen kleiner und mittlerer Unternehmen implementiert werden können.

 


 28. Oktober 2016

Hackathon 1# - Jemand ne Idee?

Das ifem organisiert die Hackathon #1, die erste Veranstaltung zur Hard- und Softwareentwicklung in der Geschichte der Hochschule Mittweida.

Zur Hackathon #1 erhält jede/r Teilnehmer/in einen ButtonIm Prinzip ist das Hackathon ein Ideenworkshop, den das Institut für Energiemanagement gemeinsam mit dem Gründernetzwerk Saxeed für 85 Studierende im fünften Semester des Studiengangs Medieninformatik veranstaltet. In der Veranstaltung machen sich die Studierenden Gedanken zu neuen Anwendungsmöglichkeiten zum Smart Metering und anderen Trendthemen, die aus dem Bereich der Energie stammen. Smart Meter, also intelligente, digitale Zähler, sind eine Technologie, die in den nächsten Jahren in Deutschland in allen Privathaushalten verbaut werden wird. Sie zählt in den Bereich aktueller Strömungen von Big Data bis zum Internet der Dinge und bietet noch viel Raum für Visionen und Innovationen. Ziel der Veranstaltung ist es kreative oder unterhaltsame Ideen für die Zukunft zu gewinnen, die von den Ideengebern auch durchaus dazu verwendet werden könnten ein Startup zu gründen.

Die Hackathon #1 findet am 28. und 29. Oktober 2016 statt. Sie ist die Auftaktveranstaltung der Gründerwoche Deutschland an der Hochschule Mittweida. Als Sponsor tritt der Energieversorger Envia Mitteldeutsche Energie AG auf.

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 12. Juli 2016

Beitritt zur EGM

Das ifem ist der Energiegemeinschaft Mitteldeutschland (EGM) e.V. als förderndes Mitglied beigetreten.

Als EGM LogoForschungsinstitut wollen wir am Puls der Zeit bleiben um die Bedürfnisse und Interessen der Energiewirtschaft zu kennen und zu erkennen. Zudem bietet uns das Netzwerk sehr gute Möglichkeiten, um uns in Zukunft noch besser mit der regionalen Wirtschaft zu verknüpfen.

Der Verein EGM ist eine regionale Kooperation zwischen Fachhandwerk, Großhandel, Geräteindustrie und Energieversorgungsunternehmen mit dem Schwerpunkt Elektrotechnik. Zweck  des  Vereins  ist  die  Förderung  einer  sinnvollen,  sparsamen  und  umweltschonenden  Anwendung  von Elektroenergie sowie  darauf  aufbauende Energiedienstleistungen und Energieeinsparungen.

 


8. Juni 2016

Seminar zur ISO 9001:2015 - Änderungen - Interpretationen - Praktische Umsetzung

Die neue überarbeitete Fassung der Norm für Qualitätsmanagement ISO 9001 wurde am 23.09.2015 veröffentlicht. Diese Fassung der Norm ist die erste grundlegende Überarbeitung seit ca. 15 Jahren. Damit bedarf es nicht nur der Berücksichtigung weniger Spezialisten im Bereich Qualitätsmanagement im Unternehmen, sondern kann in der Folge zu tiefgreifenden Veränderungen im gesamten Unternehmen führen.

 

Prof. Bert Schusser

Die neue Normversion bringt nicht nur viele Änderungen im Einzelnen mit sich, sondern es wurde eine komplett neue Struktur entwickelt, die unter dem Begriff  "High Level Structure" zukünftig für alle Managementnormen einheitlich verwendet werden soll. Dies hat zur Folge, dass sich neben neuen Normforderungen auch Forderungen früherer Normfassungen nun in verschiedenen Kapiteln wiederfinden.

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 17. Mai 2016

Erste Umsetzungen unseres Klimaschutzkonzepts

Wir freuen uns, dass die ersten Energiesparmaßnahmen in Mittweida bereits umgesetzt wurden und noch weitere in den nächsten Jahren folgen werden.

Besonders viel Einsparpotenzial sehen wir bei der Heiz- und Stromenergie in öffentlichen Gebäuden (wie zum Beispiel Schulen) und Straßenbeleuchtung und genau da wird jetzt angesetzt. So wurde auf dem Dach des Mittweidaer Gymnasiums bereits eine Photovoltaikanalge installiert und für die Fichte-Oberschule ist eine in Planung. Größter Stromfesser im öffentlichen Bereich ist die Straßenbeleuchtung (mit ca. 590 000kW im Jahr 2015). Dieser soll laut Stadtsprecherin Sophie Sahm bald durch dimmbare Beleuchtung heruntergeregelt werden können.

Video Energieverbrauch in Mittweida:

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