Praktikum Südafrika

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Informationen zum Projekt "School Gardening"


Xhosa-Frauen beim traditionellen Begrüßungssingen für Gäste


Township-Strasse im Extension 7 nahe der Stadt Grahamstown

Die Vorbereitungszeit für dieses Projekt und die Finanzierung dieses Praktikums hatte mich mehr als ein halbes Jahr beansprucht. Die Behörden wie der DAAD oder Stiftungen waren einer Finanzierung eines außereuropäischen Praktikum gegenüber abgeneigt. 
Dem Förderverein 1867 bin ich zu großem Dank verpflichtet. Dieser finanzierte zu einem großen Teil mittels eines zinslosen Kredites die Möglichkeit Südafrika kennen zulernen und dort zu arbeiten.

Die Eindrücke, die ich im Laufe der 6 Monate erlangt habe, sind beeindruckend und werden auf immer in mein Gedächtnis eingebrannt sein. Die Arbeit in den Elendsvierteln hat mich mit verschiedenen sozialen Problemen vertraut gemacht, z.B.: Kindesmissbrauch, AIDS, Unterernährung, psychische Krankheiten resultierend aus dem Leben in der Apartheid und dem Leben in dem Township, die die Vorstellung eines Mitteleuropäers bei weitem überschreiten. Jedoch habe ich schnell mit diesen Arbeitssituationen umgehen gelernt. Das Projekt "School Gardening" wird in Deutschland viele zu einem Schmunzeln anregen, wenn man an den Schulgartenunterricht der Grundschule denkt. Dieses Projekt in Südafrika durchzuführen, war sehr hilfreich für die Bevölkerung. Ich habe bemerkt, dass Soziale Arbeit direkt Lebenshilfe leisten kann. Das Schulgartenprojekt gab den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit wichtige Grundbedürfnisse zu befriedigen: Nahrungsversorgung, Erziehung und Bildung. Wobei dieser Unterricht für die Gegenwart eine Hilfestellung bot, aber auch in der Zukunft als Arbeit, z.B.: Farmer, aufgegriffen werden kann.
Bildung ist der Schlüssel für die Zukunft, so sehen es die südafrikanischen SchülerInnen und davon hat mich das Projekt, aber auch die Begeisterung der Kinder und Jugendlichen überzeugt.


Ernährungskurs des "Umthathi Trainings Projects" mit Xhosa-Frauen


Schüler der Famschule von Coldspring zeichnen ihren "Traumgarten"


SchülerInnen der Primary School in Adelaide


"Vernetzungsspiel" in der Farmschule von Sidbury

 
Xhosa-Kinder aus dem Township von Grahamstown


Praktische Arbeit im Garten der Farmschulen von Ocean View und Fort Brown

Ich möchte allen MitarbeiterInnen des Fachbereichs der Sozialen Arbeit und des Akademischen Austauschdienstes der Hochschule Mittweida danken. Sie haben mir während der Vorbereitung des Praktikums und während meines Auslandaufenthaltes mit Rat und Tat zur Seite gestanden.
Ein großes und herzliches Dankeschön!

 

 

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