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Das
Projekt "School Gardening" gliederte sich in drei
Unterrichtseinheiten.
- die theoretische Vermittlung von
Wissen
- das spielerische Lernen durch Kunst,
Musik oder Spiele
- die praktische Arbeit im Schulgarten.
In der ersten Phase planen die
SchülerInnen ihren Garten. Durch die Bildung von Arbeitsgruppen wurde in
den Projektklasse abgestimmt, wie der Garten aufgebaut, wieviel Beete
angelegt oder was angebaut werden sollte. |
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Projektklassen wiesen unterschiedliche Altersgruppen auf. Innerhalb der
verschiedenen Gruppen arbeiteten Mädchen und Jungen bzw. ältere und
jüngere SchülerInnen als Team zusammen. Jede Gruppe war für mehrere
Beete, sowie die Pflanzen verantwortlich. Die Gruppen wählten einen
Vertreter oder Vertreterin, welche/r dafür sorgte, dass einzelne
SchülerInnen für die Beete an den Wochenenden oder Ferien für die
Bewässerung oder das Unkrautjäten verantwortlich waren. Mit dieser
Funktion übernahmen sie die Rolle eines/ r Koordinators/ in ihrer
Gruppen. Die Gruppe selbst musste Absprachen treffen und Probleme oder
Konflikte selbständig lösen. |
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der zweiten Unterrichtseinheit wurden Wissens- oder Bewegungsspiele, sowie
traditionelle Künste (Entstehung eines Theaterstücks über die
Zusammenhänge der Natur) durchgeführt. Das Vernetzungsspiel erklärt die
Zusammenhänge der Natur. Die SchülerInnen mussten erkennen, in welcher
Art und Weise die Natur, der Mensch und die Tiere im Zusammenhang zu
einander stehen. Außerdem wurden durch die Verbindung von theoretischem
Wissen und praktischer Arbeit eigene Schlussfolgerungen der SchülerInnen
gezogen (vernetztes Denken). |
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| Angepflanzt
wurden Gemüsesorten, wie Blumenkohl, Rote Beete oder Weißkraut. Vor
allem Kohlsorten weisen eine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber den
extremen Witterungsbedingungen auf. Außerdem wachsen sie schnell und
können zur Nahrungsunterstützung der SchülerInnen dienen. Die
LehrerInnen waren Partner in dem Projekt. Sie lernten und arbeiteten mit
den SchülerInnen gemeinsam. Der Sinn dieses Projektes liegt darin, dass
nach zwei Jahren die Schulen die Gärten selbst bewirtschaften können und
das Fach des Schulgartens in den Lehrplan integriert wird. |
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Die Kinder
tragen während der Schulzeit eine Schuluniform. Die Farben der Uniformen
geben Auskunft darüber, an welcher Schule die SchülerInnen lernen. Der
große Vorteil dieser Kleidungsvorschrift ist, dass man keine
Schlussfolgerungen über die soziale Herkunft ziehen kann oder
Kleidungsneid entsteht. Das Bild zeigt, dass Kleidung oder Schuhe
Mangelware in den Elendsvierteln sind. Viele der Kinder in den Schulen
sind für Regen oder kalte Tage (10 Grad) nicht geschützt genug
angezogen, so dass viele der SchülerInnen oft krank sind. |
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