Bericht Praktikum 2

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Das Projekt "School Gardening" gliederte sich in drei Unterrichtseinheiten.
    1. die theoretische Vermittlung von Wissen
    2. das spielerische Lernen durch Kunst, Musik oder Spiele
    3. die praktische Arbeit im Schulgarten.

In der ersten Phase planen die SchülerInnen ihren Garten. Durch die Bildung von Arbeitsgruppen wurde in den Projektklasse abgestimmt, wie der Garten aufgebaut, wieviel Beete angelegt oder was angebaut werden sollte.

Die Projektklassen wiesen unterschiedliche Altersgruppen auf. Innerhalb der verschiedenen Gruppen arbeiteten Mädchen und Jungen bzw. ältere und jüngere SchülerInnen als Team zusammen. Jede Gruppe war für mehrere Beete, sowie die Pflanzen verantwortlich. Die Gruppen wählten einen Vertreter oder Vertreterin, welche/r dafür sorgte, dass einzelne SchülerInnen für die Beete an den Wochenenden oder Ferien für die Bewässerung oder das Unkrautjäten verantwortlich waren. Mit dieser Funktion übernahmen sie die Rolle eines/ r Koordinators/ in ihrer Gruppen. Die Gruppe selbst musste Absprachen treffen und Probleme oder Konflikte selbständig lösen.
In der zweiten Unterrichtseinheit wurden Wissens- oder Bewegungsspiele, sowie traditionelle Künste (Entstehung eines Theaterstücks über die Zusammenhänge der Natur) durchgeführt. Das Vernetzungsspiel erklärt die Zusammenhänge der Natur. Die SchülerInnen mussten erkennen, in welcher Art und Weise die Natur, der Mensch und die Tiere im Zusammenhang zu einander stehen. Außerdem wurden durch die Verbindung von theoretischem Wissen und praktischer Arbeit eigene Schlussfolgerungen der SchülerInnen gezogen (vernetztes Denken).
Angepflanzt wurden Gemüsesorten, wie Blumenkohl, Rote Beete oder Weißkraut. Vor allem Kohlsorten weisen eine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber den extremen Witterungsbedingungen auf. Außerdem wachsen sie schnell und können zur Nahrungsunterstützung der SchülerInnen dienen. Die LehrerInnen waren Partner in dem Projekt. Sie lernten und arbeiteten mit den SchülerInnen gemeinsam. Der Sinn dieses Projektes liegt darin, dass nach zwei Jahren die Schulen die Gärten selbst bewirtschaften können und das Fach des Schulgartens in den Lehrplan integriert wird.
Die Kinder tragen während der Schulzeit eine Schuluniform. Die Farben der Uniformen geben Auskunft darüber, an welcher Schule die SchülerInnen lernen. Der große Vorteil dieser Kleidungsvorschrift ist, dass man keine Schlussfolgerungen über die soziale Herkunft ziehen kann oder Kleidungsneid entsteht. Das Bild zeigt, dass Kleidung oder Schuhe Mangelware in den Elendsvierteln sind. Viele der Kinder in den Schulen sind für Regen oder kalte Tage (10 Grad) nicht geschützt genug angezogen, so dass viele der SchülerInnen oft krank sind.
 

 

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