Der Studiengang Multimediatechnik ist durch ein interdisziplinäres Studium gekennzeichnet. Im dreisemestrigen Grundstudium werden neben allgemein- und ingenieurwissenschaftlichen vor allem fachspezifische Grundlagen (hierzu zählen u.a. die Webseitengestaltung, Autorenprogramme und Bildbearbeitung) vermittelt.
Das Hauptstudium beginnt im 4. Semester mit der fachspezifischen Ausbildung. Innerhalb eines angebotenen Komplexprojektes kann der Student zwischen programmtechnischen, gestalterischen, konzeptionellen und managementorientierten Themenkreisen wählen.
Das 5. Semester ist das berufspraktische Semester. Das Praktikum soll in erster Linie eine Vorbereitung auf den späteren beruflichen Alltag darstellen, gleichzeitig aber auch der Anbahnung von Kontakten bezüglich der praktischen Durchführung von Diplomarbeiten sowie der späteren Arbeitsplatzsuche dienen.
Im 6. bis 8. Semester erfolgt eine Fachvertiefung. Hierzu gehören in das Studium integrierte, unterrichtsbegleitende Projektarbeiten, die besonders zur Förderung von Selbstständigkeit, Kreativität und Teamfähigkeit des Studenten beitragen sollen.
Die Anfertigung der Diplomarbeit erfolgt im 8. Semester.
Berufschancen und Einsatzgebiete
Die Ausbildung des Diplomingenieurs (FH) für Multimediatechnik Mittweidaer Prägung orientiert sich vorrangig an seinem Einsatz im Bereich der Programmierung und Verteilung multimedialer Applikationen. Darüber hinaus besitzt er auch die Fähigkeit zum Einsatz in den Bereichen Konzeption, Projektmanagement und Design.
Die Einsatzgebiete des Diplomingenieurs (FH) für Multimediatechnik sind sehr breit gefächert. Mögliche Perspektiven sind neben selbstständiger Tätigkeit der Einsatz in allen Unternehmensformen der Wirtschaft sowie öffentliche Verwaltungen.