Ziele der Gemeinschaftsinitiative ADAPT
Die Lernende Region" als Modell
für regionale Entwicklung
Das
Konzept der Lernenden Region basiert auf der Erkenntnis, daß die
Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Standorten nur dann
dauerhaft gewährleistet werden kann, wenn eine ständige
Anpassung an die sich verändernden ökonomischen und
sozialpolitischen Rahmenbedingungen in der Region erfolgt.
Der
qualitative Anspruch des Konzeptes besteht in dem Ziel, die Maßnahmen
auf dem Gebiet der Regionalentwicklung, Wirtschaftsförderung und
Beschäftigungs- und Weiterbildungspolitik durch verstärkte
Kommunikation zwischen den Partnern, das Einbeziehen kreativer Anregungen
und ein permanentes Hinterfragen der Notwendigkeit und des Nutzens zu
optimieren. Voraussetzungen hierfür sind der kontinuierliche
Erfahrungsaustausch, die wechselseitige Anregung und die Nutzung von
Synergieeffekten. In Kooperation mit Partnern werden neue Aktivitäten
und Projekte entwickelt.
Einen wesentlichen
Ausgangspunkt für die Projektaktivitäten bilden die bereits
vorhandenen Ansätze zu einer Vernetzung von KMU. Dem Projekt kommt
dabei die Aufgabe zu, die unterschiedlichen Vernetzungsansätze zu
erfassen, transparent zu machen und Gestaltungsempfehlungen zu geben.
Ein langfristiges Ziel des Projektes besteht darin, ein
Netzwerk zur verbesserten regionalen Zusammenarbeit sowie zum Aufbau und
Pflege von Kooperationsbeziehungen auf überregionaler, nationaler und
transnationaler Ebene zu realisieren.
Das Projekt "Netzwerk
Lernende Region Chemnitz" steht bereits in einem engen Austausch mit
anderen, insbesondere KMU - spezifischen Projekten, wie z.B. "Personal- und Organisationsentwicklung (PE/OE) in
kooperativen KMU - Netzwerken" und "Impuls-K".
Zielstellungen des
Projektes "Netzwerk Lernende Region Chemnitz"
Schwerpunktaufgabe
des Projekts Netzwerk "Lernende Region Chemnitz" ist, die
Kooperation unter den regionalen Akteuren auf den Gebieten
Regionalentwicklung, Wirtschaftsförderung, Beschäftigung und
Weiterbildung zu fördern und dazu Beiträge aus dem Projekt zu
leisten, insbesondere durch:
Projektstruktur und
-bearbeitung des Projektes"Netzwerk Lernende Region Chemnitz"
Zur Bearbeitung dieses umfangreichen interdisziplinären
Projektes erfolgt die Realisierung sowohl übergreifend durch das
gesamte Projektteam, als auch strukturiert in folgenden vier
Arbeitsbereichen:
| I. | Regionalforschung; |
| II. | Weiterbildung und Beschäftigung; |
| III. | Kooperation und Entwicklung von KMU; |
| IV. | Informationssysteme. |
Auf regionaler Ebene arbeiten am Projekt die nationalen Partner TU Chemnitz, Hochschule Mittweida und ATB Chemnitz mit.
Im Rahmen der Zusammenarbeit mit den europäischen
Partnern in Dänemark, Italien und Österreich finden
Transnationale Workshops in den Partnerregionen statt, auf denen
wechselseitig über den Projektstand informiert sowie über die
Ergebnisse und Erfahrungen diskutiert wird. Daraus entstehen zunehmend
verallgemeinerte Ergebnisse und Empfehlungen für den Abschlußbericht
des Projektes.
Die Ergebnisse der transnationalen und regionalen
Arbeit werden in den Regionalen Workshops den Partnern und Akteuren in den
Regionen vorgestellt und diskutiert. Über die Arbeitsergebisse wird
in den Netzwerkbriefen (Englisch und Deutsch) berichtet. Die
Netzwerkbriefe werden der Öffentlichkeit in allen Regionen zur Verfügung
gestellt. Hinzu kommen weitere Veröffentlichungen, Arbeitsberichte
und Pressemitteilungen.