Gerhard Schröder

Gerhard Schröder [1]

Kurzbiografie:


Am 7.4.1944 wurde Gerhard Fritz Kurt Schörder in Mossenberg/Lippe-Westfalen geboren. Sein Vater fiel im Zweiten Weltkrieg.

Von 1958-´61 absolvierte Schörder sein Hauptschulabschluss und begann anschließend eine Lehre zum Einzelhandelskaufmann.

1962-1964 besuchte er die Abendschule und holte so sein Abitur nach.

1963 Eintritt in die SPD.

1966 begann er ein Studium der Rechtswissenschaften in Göttingen und legte ´71 das erste Staatsexamen ab. Er arbeitete anschließend als Referendar von ´72-´76 am Landgericht Hannover.

1976 legte Schröder das zweite Staatsexamen ab und wurde als Rechtsanwalt zugelassen. Von 1980 bis 1986 war Schröder Mitglied des Deutschen Bundestages für die SPD.

Von 1978-1990 war er als selbstständiger Rechtsanwalt tätig.

1990 wurde Schröder zum Ministerpräsidenten des Landes Niedersachsen gewählt und blieb es auch bis 1998. Dabei gab es erstmals eine rot-grüne (SPD/Grünen) Koalition, zumindest bis 1994 den ab ´94 ist es eine SPD-Alleinregierung.

Am 27.10.1998 wurde Gerhard Schröder zum siebten Bundeskanzler gewählt.

Er ist damit der erste SPD-Kanzler seit 16 Jahren und löste Helmut Kohl als amtierenden Kanzler ab.

Es kam zur Bildung einer Rot/Grünen-Koalition und so wurde Joschka Fischer Außenminister und Vizekanzler.

1999 übernimmt Schröder das Amt des Bundesvorsitzenden der SPD. Von diesem Posten tritt er 2004 wieder zurück und Franz Müntefering wurde sein Nachfolger.

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politische Leistungen:


Im Februar 1999 warnten US-Präsident Clinton und Schröder, Serbien vor einem Fehlschlag der Verhandlungen von Rambouillet und man drohte im Falle des Scheiterns der Verhandlungen, die Bereitschaft der NATO zu einem militärischen Eingreifen (Kosovo-Krieg).

Die Sanktionen der EU-Mitgliedsstaaten welche im Februar gegen Österreich 2000 verhängt wurden, entzündeten einen heftigen Parteienstreit in Deutschland. Schröder wirft der CDU vor, durch ihre Kritik an den europäischen Maßnahmen dem Ansehen der BRD zu schaden. Die Sanktionen werden am 12.September aufgehoben.

Im August 2002 beschließt die Bundesregierung die zweite Stufe der Steuerreform zurückzustellen um die Flutschäden vor allem im Osten begleichen zu können.

Nachdem ein Angriff der USA auf den Irak so gut wie fest stand, erklärte Schröder am 28.8.2002 dass sich Deutschland unter seiner Führung nicht an militärischen Aktionen gegen den Irak beteiligen werde.

Einen knappen Monat später gewinnt die SPD mit einem hauchdünnen Vorsprung vor der CDU mit der FDP als möglichen Koalitionspartner die Bundestagswahlen. So wurde Schröder in seinem Amt bestätige und bleibt noch bis mindestens 2006 Bundeskanzler.

2004 trat Schröder von seinem Amt als SPD-Parteivorsitzender zurück. Sein Nachfolger wurde Franz Müntefering.



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