Georg Büchner (17. Oktober 1813.... 19. Februar 1837)


Der deutsche Dichter Georg Büchner  gehörte als Zeitgenosse Luwig Feuerbachs einer Generation an, deren Einfluß durch Fremdherrschaft, die französische Revolution, starke soziale Spannungen und die Gedanken von Friedrich Hegel gekennzeichnet sind. Diese Zeit brachte einen Revolutionär wie Georg Büchner hervor.

Büchner studierte Medizin, promovierte auch auf dem Gebiet. Er wurde dadurch auch mit der sozialen Ungerechtigkeit seiner Zeit konfrontiert. 1834 gründete er in Gießen die Gesellschaft für Menschenrechte und gab die Flugschrift der Hesssische Landbote heraus. In ihm rief er offen zum Bauernaufstand auf: Friede den Hütten - Krieg den Palästen! Büchner, der von nun an wegen seiner radikalen Haltung und seiner sozial-revolutionären Ideen verfolgt wurde, floh 1835 steckbrieflich gesucht in die Schweiz.


In Zürich, wo er als Privatdozent tätig war, begann er mit seiner literarischen Arbeit. Obwohl er mit 23 Jahren sehr jung starb, ist seine literarische Hinterlassenschaft beachtlich und beachtenswert. So schrieb er Dantons Tod (1835), ein heute noch immer viel beachtetes Stück, Woyzeck (1835/36), ein sozialkritisches Drama, aber auch Lustspiel Leone und Lena sowie die Novelle Lenz (1835). Er trug damit wesentlich zur Entwicklung einer deutschen Dramatik bei.

In der Bundesrepublik Deutschland trägt heute der bedeutendste Literaturpreis den Namen Büchners.

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