Kurzer historischer Abriß

Von Beginn an bis zum heutigen Tage spielt das damalige "Technikum", später "Ingenieurschule Mittweida", "Ingenieurhochschule Mittweida" und jetzt "Hochschule Mittweida, University of Applied Sciences", mit seinen Mitarbeitern und Studenten eine herausragende und vorwärtstreibende Rolle bei der Verbreitung und dem Umgang mit der Elektrotechnik und der darauf aufbauenden Funktechnik.



Das Technikum Mittweida hatte im Deutschen Reich nur eine "Versuchssendegenehmigung".
Dabei wurden folgende Rufzeichen benutzt:

1924 K4
1925 K-K4 (!) (K für Deutschland davor)
1926 K4AET
1927 EK4AET (E für Europa davor)
1929 D4AET (D für Deutschland; ab 01.01.1929)
1933 alle Genehmigungen erlöschen
1935 D2DA Ausgabe neuer Versuchssendelizenzen für Institute und Schulen

1924 Gründung des "Funkverein Mittweida und Umgebung e.V."
1927 Ausbildung Radiotechnik am Technikum Mittweida
1932 neuer Kurzwellensender am Technikum
1933 Bereits 70 Mitglieder im "Verein der Funkfreunde zu Mittweida e.V."
1934 Laboratoriumsübungen der Hochfrequenz und Radiotechnik am Amateurfunk-Kurzwellensender D4AET
1937 Ähnliche Übungen am Amateurfunksender D2DA
1952 Fortführung der Arbeit im Rahmen der "Gesellschaft für Sport und Technik" (GST),
Sektion Nachrichtensport an der Ingenieurschule Mittweida
1954 Amateurfunk-Klubstation an der Ingenieurschule Mittweida
1955 Aufnahme des Funkbetriebes unter dem Rufzeichen DM3KEN, später DM3EN
1980 Erteilung des Rufzeichens Y32ZN
1992 Rufzeichen DKØMIT
1993 Die Klubstation der Hochschule arbeitete mehrere Jahre mit der Fachgruppe "Kommunikationstechnik" des Fachbereiches M&E zusammen.
Ein Teil der Antennentechnik wurde mit dem Praktikum "Funktechnik" gemeinsam genutzt.
2005 Einsatz von AFU-Technik zur Lösung von Telemetrie-Aufgaben in der Geo-Informatik Ausbildung.
2008 Einrichtung des D-STAR Repeaters DMØMW.



Aus dem Jahre 1936 hat uns Fritz Grasselt (damals DE 3788/U) einige QSL, ein Logbuch, einen ØV2 und diverse Unterlagen hinterlassen. Er war damals Lehrling in Dreiwerden bei Mittweida. Später studierte er in Mittweida und arbeitete dann als Elektro-Ingenieur in Dresden.


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Mittweida, 2011-XI-08