Geheimnisse, Nachwuchsbands und Teamwork – Die Vorbereitungen gehen weiter

Der Countdown läuft: In weniger als zwei Monaten ist es soweit – das Campusfestival Mittweida 2012 bringt die Kleinstadt zum Erwachen. Damit dieses Event gelingt, arbeiten bereits seit einem halben Jahr viele fleißige Studenten in den verschiedensten Teams.

Um möglichst viele Personen am 07. und 08. Juni 2012 auf den Campus zu locken, hat sich Team Marketing verschiedene Strategien einfallen lassen. „Unsere Aufgabe ist es so viele Menschen wie möglich auf das Campusfestival aufmerksam zu machen und diese schließlich auch zum Kommen zu bewegen“, so die Teamleiterin Bianca Emmert.
Dabei wollen sie nicht nur mit Flyer und Plakaten werben, sondern entwickeln immer wieder neue kreative Ideen. Wie diese konkret aussehen, werde jedoch noch nicht verraten. Gesagt sei nur so viel: in diesem Jahr soll die Stadt Chemnitz näher in den Fokus des Bewerbens stehen. Dafür sei im Mai in Chemnitz eine Partywoche geplant. Näheres bleibt jedoch vorerst geheim. Stand bisher das Planen, Organisieren und Entwickeln von Konzepten im Vordergrund der Arbeit des neun-köpfigen Teams, so geht es in den Monaten April und Mai an die Umsetzung der Ideen. Eine Aktion in der Mensa in Mittweida werde gegen Ende April stattfinden. Bis dahin bleiben auch hier die Lippen bei Team Marketing versiegelt.

„Wie haben wundervolle Bands und einen wundervollen Headliner.“

Auch bei Team Bands hat sich in der Zwischenzeit einiges getan. So stehen seit dem 4. April die vier Contestbands fest, die am 7. Juni gegeneinander antreten. Aus 46 Bewerbungen kamen 15 Nachwuchsbands in die engere Auswahl. Eine Vorjury, bestehend aus dem Programmchef von „99drei Radio Mittweida“, Holger Klose; dem Elektrotechnikstudenten Christian Morgner und dem Musiker Stanislaw Traktovenko, wählte schließlich die vier Finalbands.
Die Besucher des Campusfestivals dürfen sich somit auf „Glissa“, „I come from the sun“, „The Smokkings“ und „Pepe“ freuen.
„Wie haben wundervolle Bands, die gegeneinander antreten und eine wundervollen Headliner gefunden. Ich bin mit unserer Arbeit sehr zufrieden“, resümiert Teamleiterin Iris Horky. Auch die Jury, welche die Bands am Ende bewerten wird, ist nahezu vollständig. Neben dem Produzenten und Toningenieur, Christian Gebhardt, aus Leipzig und dem Radiomoderator, Steffen Lukas, wird derzeit noch ein Sänger bzw. eine Sängerin gesucht, welche/r die Jury komplett macht.
Während noch nach dem dritten Mitglied gesucht wird, stehen die Preise bereits fest; die den Nachwuchsbands den Weg in das Musikgeschäft ebnen sollen. So darf sich der Sieger auf eine Tonaufnahme von fünf Songs in Mittweida und Leipzig freuen. Doch auch die anderen Plätze gehen nicht leer aus. Den zweiten Gewinner erwartet ebenfalls eine Tonstudioaufnahme von drei ihrer Songs beim Sponsor „EOR Media Studio“. Um auf dem Musikmarkt Fuß zu fassen, sind natürlich gute Fotos unerlässlich. Daher ermöglicht Team Foto dem dritten Preisträger ein Fotoshooting. Und das Musikhaus „thomann“ vergibt einen Gutschein über 50 Euro für Musikinstrumente an den vierten Platz. „Es läuft wirklich alles gut. Sehr glücklich bin ich mit Team Bands gerade zum jetzigen Zeitpunkt! Sie haben echt viel zu tun gehabt und ihre Aufgaben erfolgreich gemeistert“, lobt der Producer des Campusfestivals, Christian Wolf.

„Das beste Campusfestival aller Zeiten“

Dennoch bleibt kaum Zeit sich auf den Lorbeeren auszuruhen, denn nun stehen die Bandvorstellungen bis Mitte Mai an. „Anlass ist es natürlich, die noch nicht so bekannten Contest-Teilnehmer dem Publikum vorzustellen“, so Ronny Jank, der als Chef von Team TV die Leitung der Präsentationen übernimmt. Hierfür wurde eigens eine Zentralredaktion eingerichtet, welche die Teams Foto, TV und Presse, sowie „99.3 Radio Mittweida“ und „medienMITTWEIDA“ vereint. Ab dem 1. Mai wird jede Woche eine andere Band vorgestellt. Das passiert über Audiokommentare, Artikel, Fotos und Radiospots. Am Tag des Bandcontests selbst wird vor jedem Auftritt ein dreiminütiger Imagespot über die Band gezeigt, um das Publikum einzustimmen.
Mehr denn je wird nun auf die Zusammenarbeit aller Teams gesetzt. Dabei war die Kooperation untereinander keineswegs so selbstverständlich, wie sie gegenwärtig an Tag gelegt wird. „Die Verständigung der Teams war am Anfang etwas schwierig und musste immer wieder neu angekurbelt werden“, erinnert sich Wolf.
So verschieden die Teams, so verschieden sind auch die aktuellen Aufgaben – Plakate werden entworfen, die Technikbestellung wird angepasst, T-Shirts werden designt, die Disposition der beiden Festivaltage wird erstellt. Derzeit liegt die Planung des Campusfestivals im Zeitplan. „Wir haben noch so vieles vor uns und dürfen uns nicht zurücklehnen“, gibt Wolf zu bedenken. „Aber ich denke, dass wir alles bestmöglich zusammen hinbekommen und dieses Campusfestival zum besten aller Zeiten machen, wenn wir alle an einem Strang ziehen!“

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