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Walter Bruch

PAL - die Phase macht's

Seit 1955 wurde bei der deutschen Firma Telefunken mit Hochdruck an der Verbesserung des amerikanischen Systems NTSC geforscht. Obwohl es nicht das Ziel war, ein eigenes System zu entwickeln, entstand dort 1962 unter der Führung des Ingenieurs Walter Bruch das beste Farbfernsehsystem der Welt – das PAL-System.

Der große Vorteil von PAL (Phase Alternating Line) ist "seine fehlerkorrigierende Eigenschaft", d.h. es wird eine Art Fehlerkorrektur eingefügt. Farbfehler werden so, im Gegensatz zu NTSC, automatisch korrigiert.

Und das funktioniert folgendermaßen: In den geraden Zeilen wird das Farbsignal wie bei NTSC fehlerhaft übertragen (30° Phasenverschiebung). In den ungeraden Zeilen wird das Signal gespiegelt und ebenso fehlerhaft übertragen. Die Phase des Signals ist jedoch umgekehrt. Wenn die Signale nun beim Empfänger zusammengeführt werden, heben sich die zwei unterschiedlichen Phasenverschiebungen auf, und die ursprüngliche Farbe wird dargestellt. Die Trägheit des menschlichen Auges begünstigt dieses Verfahren.