Das wichtigste für einen Musiker ist immer das Feedback vom Publikum. Doch bei einem Bandwettbewerb dürfen auch die Preise nicht fehlen. Als kleine Anerkennung erhalten die Sieger des Bandcontests “Sachsen rockt!” unter anderem Pokale in Form einer Ukulele.
Am Donnerstag wird es auf der Bühne des 99drei Bandcontest “Sachsen rockt!” heiß her gehen. Vier Bands buhlen dann um die Gunst des Publikums und der Jury. Neben einigen attraktiven Preisen, zum Beispiel einer professionellen Aufnahme im Tonstudio, bekommt der Gewinner natürlich auch eine Trophäe, die an den Sieg erinnern soll. Da es bei unserem Contest zwei Sieger geben kann – einen wählt das Publikum, den anderen die Jury – haben wir selbstverständlich auch zwei Pokale.
Die Pokale sind aber alles andere als gewöhnlich. Denn was wollen richtige Rocker mit einem langweiligen Staubfänger? Darum gibt es bei uns individuell gestaltete Ukulelen, die in Zusammenarbeit mit dem Dresdner Coloratorium entstanden sind. Der Geschäftsführer Eric Ahnert freute sich sehr über den Auftrag: “Es ist toll, ein regionales Projekt unterstützen zu können.” In seiner Hand lag auch die Gestaltung der kleinen Gitarren, für die es nur wenige Vorgaben gab. “Es sollten auf jeden Fall jubelnde Menschen zu erkennen sein, ein paar Sterne waren noch gewünscht und natürlich die Aufschrift ‘Sachsen rockt!’.”
Marmor-Look mit Candy-Lasur
Die kleinen Schmuckstücke mussten sich zunächst einer mehrschichtigen Lackierung unterziehen. Für den Untergrund wurde der Marblizer-Effekt angewendet, der eine edle Grundstruktur in Marmoroptik erzeugt. Darüber kam eine Candy-Lasur, um die Tiefenwirkung zu verstärken. Die Sterne wurden letztlich als Ghost-Brush aufgetragen. Dadurch sind sie aus verschiedenen Blickwinkeln sichtbar und ein echter Hingucker auf den Pokalen der etwas anderen Art.
Das Dresdner Unternehmen gestaltet hauptsächlich Fassaden und Innenräume, aber auch kleinere Flächen und Gegenstände, wie zum Beispiel Motorradteile. Dennoch war dieser Auftrag eine Premiere: “Wir haben das erste Mal für ein studentisches Projekt gearbeitet”, erzählt Ahnert und erwähnt in diesem Zusammenhang auch die gute Zusammenarbeit mit dem jungen Team.







